Zusammen mit den Eltern können die verschiedensten Instrumente gebastelt werden, ein Beispiel ist der Stockeinsaiter. Dieser sollte auch nach dem Herstellen des Instruments ein fester Bestandteil des Kita-Alltags werden.

Zunächst wird mit Filzstift der Resonanzkörper auf einem Kunststoffbecher oder großen Joghurtbecher markiert (möglichst nahe am Becherboden). Außerdem werden zwei Kreise in der Größe des Rundholzes markiert. Mit einer Schere schneiden die Kinder die Löcher aus, so dass das Rundholz später genau durch die beiden Löcher passt. Mit der Handsäge wird auf beiden Seiten des Rundholzes ein Schlitz gesägt. Eine Nylonschnur wird für die Saite des Stockeinsaiters benötigt. Die beiden Enden der Nylonschnur müssen mit einer Holzperle verknotet werden. Das Rundholz müssen die Kinder durch die beiden Löcher und die Nylonschnur auf das Rundholz ziehen.

Der Instrumentenbau sollte für mehrere Stunden eingeplant werden. Je nachdem wie viele Instrumente gebastelt werden sollen und wie viele Hilfskräfte (Eltern, Erzieher*innen) bei der Aktivität dabei sind, kann mehr oder auch weniger Zeit für die Aktivität eingeplant werden.

Durch unterschiedliches Greifen der Nylonschnur lassen sich wie auf der Gitarre verschiedene Tonhöhen spielen.

Neben dem Stockeinsaiter können andere Instrumente wie Ballonrasseln, ein Lauschmemory oder Schwirrbienen gebastelt werden.

 

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